Leitbildstrategie 2:

Stategie 2: Zuzug gestalten

Wusterhausen ergreift die Chance und gestaltet das mögliche Wachstum selbst, Wohnbauflächen werden aktiviert, ortsbildprägende Gebäude vermarktet, Perlen der Gemeinde seien sie städtebaulich, die historische Innenstadt Wusterhausens, seien sie kulturell, das Wegemuseum, das Traktorenevent in Blankenberg, seien sie sozial wie Angebote für unterschiedliche Generationen und generationenübergreifend sind nach außen zu kommunizieren und machen die Kommune attraktiv für Rückkehrer und Berliner. Jung und Alt finden gleichermaßen Versorgungsstrukturen, die ein gutes Leben gewährleisten.

Familienfreundlichkeit ist für die Gemeinde Wusterhausen ein wichtiger Standortfaktor insbesondere für den Zuzug junger Familien. Die sozialen Nahversorgungseinrichtungen sollen gesichert und weiterentwickelt werden. Der Grundschulstandort mit Hort soll zum Bildungscampus entwickelt werden.

Ein Maßnahmenbündel fördert die Erschließung zur freizeit-gestaltenden und touristischen Nutzung des Klempowsees und der Dosse.

Die Zweitwohnsitzsteuer soll von Bewohner*innen verlangt werden, die neben ihrem Hauptwohnsitz einen Zweitwohnsitz in Wusterhausen/Dosse angemeldet haben. Die Gemeinde möchte so den Steuerausgleich, den sie für jede/n Bewohner*in mit Erstwohnsitz erhält, wieder hereinholen.

Fragen der Mobilität und der verfügbaren – auch digitalen – Infrastruktur spielen eine zentrale Rolle für die Integration von Geflüchteten in ländlichen Räumen für Wusterhausen/Dosse und von den Lösungen profitiert die Gesamtbevölkerung. Ziel ist eine aktive Integration der Geflüchteten gekoppelt mit Prüfung und ggf. Aktivierung des Fachkräftepotentials bei den Geflüchteten.

Die Dorfgemeinschaftshäuser sind zentrale und wichtige Treffpunkte für das soziale und kulturelle Dorfleben. Das dörfliche Leben wird maßgeblich angeregt und eine Vertiefung der Aktivitäten und Kooperationen zwischen den Akteuren bewirkt. Die Orte sollen für alle Generationen offen sein. Künftig soll ein Sanierungsplan für die Dorfgemeinschaftshäuser mit an Kriterien gekoppelte Prioritätenliste erstellt werden.

Kommentare zur Strategie

Kommentare

  1. Petra Buschke sagt:

    Die Möglichkeit des sich Treffens muss es in allen Ortsteilen geben, ob in einem Dorfgemeinschaftshaus, einem Raum oder in Räumen von Vereinen.

    In der Maßnahme-Übersicht ist die Priorität (0-7) nicht erklärt. Es stehen viele Maßnahmen auf 0. Was bedeutet dies?

  2. A.+J. Loose sagt:

    Wie unter der Strategie “Gut angebunden auch ohne PKW” schon intensiv geschildert, bedarf es einer schnelleren Anbindung an die Großstädte wie Berlin. Hier vor Ort sind die Verdienstmöglichkeiten sehr beschränkt bzw. müssen Rückkehrer eher Gehaltseinbußen hinnehmen (und eine Verbesserung der Wirtschaft, so gern auch gesehen, wird hier kaum erfolgen bzw. sollte diese erfolgen, ist der Grund für den Tourismus gefährdet, wenn mehr Industrie vorhanden wäre). Wenn die Möglichkeit hier zu Wohnen und dort zu Arbeiten besser ausgebaut wird, steigt auch das Interesse der Großstädter bzw. verhindert den Abzug von Einwohnern. Ebenso wird der Tourismus dadurch verbessert, da Tagesausflüge nicht zu kurz gestaltet werden müssen. Natürlich setzt dies auch den Ausbau der Anbindung des Busverkehres vom Wusterhausener Bahnhof in die Region voraus. Zum Thema Generation Übergreifende Treffpunkte, sollte auch auf die Pendler mal ein Auge geworfen werden. Bisherige Erlebnisse in Wusterhausen haben gezeigt, dass Veranstaltungen, die um 16:00 oder 17:00 Uhr in der Arbeitswoche durchgeführt werden, nicht wirklich allen die Möglichkeit zur Teilnahme bieten. Wenn man sich die Teilnehmer der Veranstaltungen anschaut, findet man eher die ältere Generation dabei, da die jüngere Generation außerhalb arbeitstätig ist. Auch die digitale Benachrichtigung über Veranstaltungen (auch wenn diese verschoben werden) sollte deutlich mehr erfolgen.

  3. Rauhöft sagt:

    Es sollten mehr kleinere Wohnungen entstehen für 1 oder 2 Personen.
    Das Umfeld am Klempowsee könnte auch besser gestaltet werden. Das es für Spaziergänger insbesondere mit Kindern ein Anziehungspunkt ist, nicht nur in der Badezeit.

  4. anna.funke@t-online.de sagt:

    Gemeindeeigene Baugrundstücke in den Dörfern auf den Markt bringen. Kontakt mit Eigentümern aufnehmen, die ihre Häuser verfallen lassen bzw. nicht nutzen. Der Zuzug ist nur Teil des Puzzles, gute Verkehrsanbindungen, gutes Internet und Telefonnetz gehören wie die wirtschaftliche Entwicklung dazu. Working spaces für Start-ups anbieten, z.B. Bahnhof Wusterhausen oder andere größere leer stehende Gebäude im Besitz der Gemeinde

  5. Willem Schoeber sagt:

    Wenn der Bürgermeister im Video von der Gruppe 65+ redet, erwähnt er im selben Atemzug die Pflegemöglichkeiten. Die Generation 65+ ist im Gegensatz zu der Kriegsgeneration noch lange produktiv und sozial aktiv. In der Werbung um Zuzug soll ein Gleichgewicht angestrebt werden, und so wohl jüngere also auch die “junge ältere” Generation anzuziehen.

  6. Daniela sagt:

    Für den Zuzug von Familien mal größere Wohnungen bauen und nicht alles verkleinern. Da Familien hier weg ziehen da die Wohnung viel zu klein sind mehr 4 – 6 Raum Wohnungen bauen das auch Familien mit 2 oder mehr Kinder hier auch eine Wohnmöglichkeit haben…..

  7. Gisela Scheurell sagt:

    Wusterhausen muss als Wirtschaftsstandort attraktiver werden, damit sich die Stadt besser entwickeln kann, sonst werden wir endgültig eine “Uraltstadt”.Mindesten Mittel-u.Kleingewerbe muss günstige Ansiedlungsbedingungen vorfinden.
    Es ist schade um das Geld der Europäischen Union, das im Gewerbegebiet ausgegeben wurde.da muss mehr passieren im Positiven

  8. Barbara Linke sagt:

    Nicht nur den Zuzug von jungen Familien, sondern auch von Senioren befördern.
    Für Zuzug der Generations 65+ werben, die nach ihrem Berufsleben ihren zweiten Lebensabschnitt in einem ländlichen Umfeld aktiv gestalten möchte.

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Tel: 033979 877-0
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Tel: 030 2123373-13
 

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