Leitbildstrategie 1:

Städtebauliche Qualitäten entwickeln

Die Altstadt von Stadt Wusterhausen/Dosse ist das Herzstück der Gemeinde. Aber auch die dörflichen Ortslagen zeigen historisch wertvolle Bausubstanz und gewachsene Siedlungsstrukturen. Die städtebaulichen Qualitäten sind bei der Entwicklung der Gemeinde weiterzuentwickeln und bei der Vermarktung der Gemeinde zur Gestaltung des Zuzuges in die Waagschale zu legen. Städtebauliche Missstände sind zu beseitigen. Hier entsteht Platz für neuen attraktiven Wohnraum.

In Wusterhausen/Dosse soll zusätzlicher Wohnraum im Bestand gewonnen werden. Potenziale für die Entwicklung von Wohnraum im Innenbereich ergeben sich aus unterschiedlichen städtebaulichen Situationen. Im Zuge der Innenentwicklung bzw. Nachverdichtung sollte zudem überprüft werden, mit welchen flankierenden Maßnahmen in Bezug auf Freiraum, Klima, Energie, Mobilität oder soziale Infrastruktur die betroffenen Quartiere insgesamt aufgewertet werden können. Die genutzten Instrumente sind die Baulandaktivierungsstrategie sowie die Umsetzung der Altbauaktivierungsstrategie

Städtebauliche Machbarkeitsstudien sind ein Instrument, um die Attraktivitätssteigerung und Weiterentwicklung von Wohnquartieren und Wohnblöcken in Wusterhausen/Dosse zu prüfen. Sollte das Sanierungsgebiet aufgehoben werden, kann zukünftig eine Erhaltungssatzung mit Ausweisung von Vorranggebieten Wohnen und Konsolidierungsgebiet festgelegt werden.

Die touristische Entwicklung ausgewählter Dörfer soll vorangetrieben werden. Die Erhaltung und Sanierung der Dorfkirchen im Besitz der Gemeinde Wusterhausen soll entsprechend einer Kriterienliste umgesetzt werden.

In der Gemeinde Wusterhausen gibt es eine Reihe von Herausforderungen in der Aktivierung von Leerstand und Brachen: Für ortsbildprägende Gebäude wie das Bahnhofsgebäude soll eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung erarbeitet werden

Erarbeitet werden soll ein Leitfaden und Konzept zur barrierefreien stadtbildverträglichen Gestaltung des öffentlichen Raums.

Kommentare zur Strategie

Kommentare

  1. René Ide sagt:

    Die Doppelung der Straßennamen sowie die Unterschiedlichkeiten in Postleitzahlen und Vorwahlen sind nicht nur verwirrend sondern sind zum Teil eine Gefahr für Leib und Leben (Rettungswagen fahren in Notsituation in falsche Ortsteile). Hier sollten dringend persönliche Befindlichkeiten hinten an gestellt werden sondern Verantwortung übernommen und Fehler behoben werden.

  2. Anna Funke sagt:

    Städtebauliche Qualitäten entwickeln: Es wird im Konzept zu wenig auf die Situation der Dörfer eingegangen.
    Dringend wünschenswert ist das Angehen/ Beseitigen ortsbildprägender Altlasten z.B. in Barsikow, wo das große ehemalige VEG/LPG Gelände mitten im Dorf mehr als trostlos vor sich hin verfällt mit einem erhaltenswerten Haus und einer attraktiven Großscheune.
    Wünschenswert ist auch der Ersatz der grellen und gleichzeitig als Leuchtmittel ineffektiven Straßenlampen in Barsikow hin zu einer insektenverträglichen umwelt- und menschenfreundlichen Alternative.

  3. Willem Schoeber sagt:

    Die Aktivierung von Leerstand und vor Allem Brachen ist auch für die Dörfer sehr wichtig. Ein Problem ist dabei immer, dass die Eigentümer sich nicht kümmern. Trotzdem sollten Strategien erarbeitet werden, wie damit umzugehen ist und welche Hebel angesetzt werden können. Auch soll die Zusammenarbeit gesucht werden mit Landkreis und Land um schnell agieren zu können, wenn sich eine Gelegenheit bietet.

  4. Jörg Tritscher sagt:

    Leider lässt das Internetformat nur Kommentare zu den einzelnen Strategien und nicht zu den Leitlinien insgesamt zu, so dass ich mich entschlossen habe sie unter der Strategie 1anzubringen.
    Es ist äußerst begrüßenswert, dass unsere Gemeinde ein Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept erstellen lässt und die Einwohner einbeziehen will.
    (Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde wie in der „Kurzbeschreibung“
    zum Leitbild formuliert, vgl. § 11 GO Bbg.)

    Empfehlenswert wäre zunächst die, für sicherlich Viele nicht auf Anhieb zu deutenden Begriffen wie SWOT, Stakeholder, Gesundheitsbuddys usw. durch
    Verständlichere zu ersetzen oder zu erläutern.

    Die Leitlinien sind m.E. über mehrere Strategiepunkte hinweg, besonders deutlich aber unter den Punkten 1 und 2., auf Zuzug und den Bau, die Erhaltung bzw. Ertüchtigung von Wohnraum ausgerichtet.
    Dies könnte im Verbund mit dem Punkt 5 dazu führen, dass sich Wusterhausen zu einer „Wohn- und Schlafstadt“ mit Schwerpunkt „Seniorenresidenz“ entwickelt.
    Allein 3 Strategiepunkte von 7 widmen sich explizit dieser Entwicklungsrichtung.
    Der Zuzug von jungen Leuten ist nur dann zu erwarten, wenn nicht nur die weichen Standortbedingungen stimmen, sondern auch genügend Arbeitsplätze angeboten werden können.
    Hierzu hätte ich mir einen eigenen Strategiepunkt an exponierter Stelle gewünscht.
    Die Arbeitsplatzentwicklung ist für mich eine Schlüsselfrage, die prioritär zu beleuchten gewesen wäre und nicht unter der Überschrift „Zusammenarbeit schafft Entwicklung“ unter Punkt 6 behandelt wird.
    Daran ändert auch nichts, dass sich hierzu unterschwellig Aussagen in anderen Punkten finden lassen.

    Die „Maßnahmenübersicht“ nur relativ versteckt darzustellen und von Kommentaren auszuschließen halte ich nur dann für opportun, wenn damit die Kommentierung zur Strategie nicht verwässert werden soll.

    Es sollte jedoch in einem anschließenden Forum ein Raum für Diskussionen darüber eröffnet und weitergehende bzw. neue Maßnahmen vorgeschlagen werden können.

    • Sehr geehrter Herr Tritscher,

      vielen Dank für Ihr Feedback. Ihre Annahme bezüglich einer Kommentarfunktion von Maßnahmen ist korrekt. Die Liste der Maßnahmen begründet sich in einer relativ umfangreichen Beteiligung der Einwohner*innen und Expert*innen. Es sind keine weiteren Beteiligungsformate geplant.

      Mit freundlichen Grüßen
      Christoph Pinkall

  5. Ramona Franke sagt:

    Parkplatzsituation in Wusterhausen ist katastrophal

  6. Christian Maaß sagt:

    Ich vermisse hier Ideen dazu, wie der neue, alte Wohnraum genutzt werden soll. Wer soll da einziehen? Kleinstädtisches Leben wird nicht um die Frage herum kommen, wie man Zuzug von Menschen, vor allen Dingen auch von jüngeren Menschen und Familien organisieren möchte. Wie wird die Stadt und der ländliche Raum hierfür auch attraktiv gestaltet werden. Welche z.B. Bildungsinstitutionen kann und will man in der Region ansiedeln?

  7. Alexander Bothe sagt:

    Die in der Strategie vorgesehene Sanierung der Dorfkirchen im Besitz der Gemeinde ist zu befürworten. Gleichrangig sollte in der Strategie auch die Unterstützung des Erhaltes der im Besitz der Kirche befindlichen Kirchen vorgesehen sein. Sie sind für die Orte nicht weniger wichtig. Es kann sogar wegen des Einsatzes der Mittel als Komplementärmittel mit weniger Einsatz mehr erreicht werden.

    • Heidrun Brandt sagt:

      Ich schließe mich der Auffassung von Pfarrer Bothe an. Vorstellbar ist nach meiner Ansicht auch eine Kombination von Gemeindehäusern und Kirchengebäuden zur gemeinsamen Nutzung. So wie es in Läsikow zum Teil bereits “gelebt wird”.
      Wichtig ist das Zusammenwirken auch bei der Mittelbeschaffung.

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Gemeinde Wusterhausen
Der Bürgermeister Philipp Schulz
Tel: 033979 877-0
E-Mail: buergermeister@wusterhausen.de
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– ein Unternehmen der DSK-BIG –
Christoph Pinkall
Tel: 030 2123373-13
 

PIONEER PARK HANAU

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